Nach wie vor prekäre Situation an der 90. Grundschule in Dresden-Luga

Die zweizügige 90. Grundschule Dresden-Luga ist seit Schuljahresbeginn von einem drastischen und andauernden Lehrermangel betroffen. Es handelt sich dabei nicht nur um Fachlehrer für Nebenfächer, sondern auch um KlassenleiterInnen. Davon betroffen, ist nach wie vor die 4. Klassenstufe, in der die Kinder das letzte Rüstzeug mitbekommen sollen, um die steigenden schulischen Anforderungen an den weiterführenden Schulen zu bewältigen.

“Die Schilderungen der Eltern und Kinder über die herrschenden Lernbedingungen sind dramatisch. Insbesondere für jene Kinder, die in diesem Schuljahr für den Start an eine weiterführende Schule vorbereitet werden müssen, zählt nun jede Unterrichtsstunde. Es ist mir schleierhaft, wie die SchülerInnen, die hoch gesteckten Bildungsziele des Freistaates Sachsen in den weiterführenden Schulen nach dieser mangelhaften Beschulung später erreichen sollen.”, stellt GRÜNEN-Ortsbeirätin Julia Günther fest.

“Kultusminister Christian Piwarz muss die Grundschulen stärker in den Fokus nehmen. Der Unterricht muss zumindest in den 4. Klassen sichergestellt werden. Dabei helfen Lehramtsstudierende, die nach 3 Monaten wieder weg sind, allerdings kaum. Ich nehme daher den Kultusminister und die Bildungsagentur beim Wort, bis zu den Osterferien dauerhaft Abhilfe in ausreichendem Maße zu schaffen.”, fordert Ulrike Caspary abschließend.

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