Auszug aus der Präsentation zur städtebaulichen Entwurfswerkstatt für Dresden-Tolkewitz

Mehr Grün, mehr Nachhaltigkeit, mehr Mobilität für Blasewitz

Erfreulicherweise kamen wieder viele Bürger*innen zur Sitzung, die diesmal im Gymnasium Tolkewitz stattfand. Einen besseren Ort hätte es für die Projektpräsentation der Städtebaulichen Entwurfswerkstatt auch nicht geben können, denn es ging genau um das Gebiet zwischen Schulcampus Tolkewitz und Kipsdorfer Straße/Weesensteiner Straße. Geplant ist ein transparentes Qualifizierungsverfahren, bei dem fünf Architekturbüros aufgefordert werden, Vorschläge und Entwürfe für die Weiterentwicklung des Areals einzureichen – ein kleiner Stadtpark soll entstehen sowie Wohnbebauung mit innovativen Klimakonzepten. Eine Jury wird die Entwürfe begutachten und das Verfahren soll auch den Bürger*innen im Stadtbezirk vorgestellt werden.

Auch die Besetzung der Schiedsstelle Blasewitz-Süd stand auf der Tagesordnung. Die amtierende Friedensrichterin in diesem Bezirk wurde von der Mehrheit der Stadtbezirksbeirät*innen wiedergewählt, ebenso ihre Protokollantin, die nun weitere 2 Jahre tätig ist. Mehr zu den Aufgaben der Friedensrichterin gibt es hier.

Nachdem 50 Prozent des Budgets der Stadtbezirksbeiräte -trotz Haushaltssperre- wieder freigegeben wurden, konnten in der letzten Sitzung vor der Sommerpause auch wieder Projektförderanträge behandelt werden. Das Ergebnis freut uns Grüne Stadtbezirksbeirät*innen sehr: bringen die geförderten Maßnahmen doch mehr Grün, mehr Nachhaltigkeit und mehr individuelle Mobilität. So werden 10 Bäume im Herbst auf der Draesekestraße gepflanzt, einer davon auf dem dortigen Spielplatz. Ein Tauschrank in der Kleingartensparte „Flora 1“ soll Büchern und kleinen Gegenständen eine zweite Verwendung geben und damit für mehr Nachhaltigkeit sorgen. Und am Bodenbacher Eck, der Nachbarschaftskneipe in Gruna, steht zukünftig ein E-Lastenrad bereit.

Die Menschen im Stadtbezirk, die sich ehrenamtlich für die Stadtgesellschaft einsetzen und dafür in ihrer Freizeit Projektanträge schreiben, ihre Projekte dem Stadtbezirksbeirat vorstellen und erläutern und ihre Ideen bei einer Förderzusage dann mit Leidenschaft umsetzen, beeindrucken uns. Kritische Nachfragen aus dem Bezirksbeirat sind bei Projektanträgen generell völlig in Ordnung, immerhin ist die Vergabe von öffentlichen Geldern mit einer hohen Verantwortung verbunden. Wenn engagierte Menschen aber von den Rät*innen von CDU, FDP und AfD , wie geschehen, in eine Verhör-Situation gedrängt werden und ihnen Steuerverschwendung vorgeworfen wird, dann fehlt jeder Anstand und ein solches Verhalten zeugt von wenig Respekt vor dem Ehrenamt.

Weitere Informationen zur Sitzung, sowie die einzelnen Abstimmungsergebnisse können im neugestalteten Ratsinfo der Stadt angesehen werden.

Link: https://ratsinfo.dresden.de/info.asp

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Auszug aus der Präsentation zur städtebaulichen Entwurfswerkstatt für Dresden-Tolkewitz

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